Was hilft beim Sonnenstich?

Einen Sonnenstich sollte man immer ernst nehmen.

Ein Sonnenstich entsteht dann, wenn der unbedeckte Kopf sehr langer und intensiver Sonneneinstrahlung ausgesetzt wird. Die Sonne reizt die Hirnhäute, die sich in Folge entzünden und anschwellen. Üblicherweise zeigt sich ein Sonnenstich erst ein paar Stunden nach dem Sonnenbad. Häufig kommt es gleichzeitig auch zum Sonnenbrand.

Die Symptome eines Sonnenstichs sind Schwindel, Ohrensausen, Abgeschlagenheit, Übelkeit, Erbrechen, Nackenschmerzen oder starke Kopfschmerzen. Es können auch Bewusstseinsstörungen oder Herzrasen auftreten. Der Betroffene hat einen roten und heißen Kopf.

Betroffene sollten sich sofort in den Schatten begeben, ausreichend Wasser trinken und sich so hinlegen, dass der Kopf und der Oberkörper leicht erhöht sind (z. B. mit einem großen Kissen). Man kann den Kopf, Hals und Nacken mit feuchten Tüchern oder mit Eiswürfeln kühlen. Bei häufigem Erbrechen oder Halluzinationen sollte aber ein Notarzt verständigt werden. Bei so starken Symptomen kann es sich um einen gefährlichen Hitzschlag handeln.

Mehr zum Thema Sonnenschutz erfahren Sie hier.

Der richtige Sonnenschutz für Kinder

Jeder Sonnenbrand erhöht das spätere Hautkrebsrisiko.

Da die Haut von Babys und Kleinkindern empfindlicher ist, als die von Erwachsenen, sollten Eltern einige Vorkehrungen treffen:

– Achten Sie immer auf ausreichende Kleidung, die die Haut vor direkter Sonneneinstrahlung schützt. Greifen Sie zu atmungsaktiven Materialien, damit dem Kind nicht zu heiß wird.

– Denken Sie stets an eine Kopfbedeckung – mit seiner breiten Krempe schützt ein Sonnenhut auch gleich das Gesicht und den Nacken mit.

– Auch Kinder sollten eine Sonnenbrille aufsetzen.

– Geschlossene Schuhe sind offenen Sandalen vorzuziehen.

– Suchen Sie sich stets einen schattigen Platz zum Verweilen aus.

– Einschmieren nicht vergessen. Es gibt besondere Kinder-Sonnenschutzmittel für die empfindliche Haut des Nachwuchses.

Mehr zum Thema erfahren Sie hier.

(URL-Link:  https://www.deineapotheke.at/gesundheit/sonnenschutz-kinder-brauchen-ihn-besonders-912544)

(Bild-Download-Link: https://pixabay.com/de/photos/junge-kleinkind-baby-gesicht-1424452/)

Hygiene-Maßnahmen bei Krätze

Neben der Therapie sind Hygiene-Maßnahmen besonders wichtig.

Krätze, auch „Scabies“ oder „Skabies“ genannt, ist eine Hauterkrankung, die durch die Krätzmilbe verursacht wird. Die Ansteckung erfolgt über längeren Körperkontakt; aber nicht allein durch Händeschütteln oder kurze Berührungen. Betroffene leiden unter starkem Juckreiz und brennender Haut. Neben einer geeigneten Therapie mit Salben oder Medikamenten sind Hygiene-Maßnahmen wichtig, um die Krankheit loszuwerden:

– Kleidung, Bettwäsche und Handtücher sollten bei mindestens 60 Grad gewaschen werden.
– Alle Sachen, die nicht gewaschen werden können (etwa Schuhe oder Kuscheltiere), sollten mindestens vier Tage lang in einem Plastiksack an einem warmen und trockenen Ort verstaut werden.
– Saugen Sie Polstermöbel, Sofas und Kissen mit dem Staubsauger ab und lassen Sie sie 48 Stunden lang unbenutzt.

Mehr zum Thema erfahren Sie hier.

(URL-Link: https://www.deineapotheke.at/gesundheit/was-hilft-gegen-kraetze-1526902)

(Bild-Download-Link: https://pixabay.com/de/photos/krankheit-medizin-gesundheit-4392168/)