Schweiß lass nach

Salbei hilft gegen übermäßiges Schwitzen

Schweiß hat eine wichtige Funktion: Er kühlt den Körper. Schwitzt man jedoch übermäßig viel und dazu ohne Grund, spricht man von einer Hyperhidrose. Stress, bestimmte Erkrankungen, Übergewicht sowie die Wechseljahre können zur übermäßigen Schweißbildung führen. Betroffene schwitzen anfallsartig an bestimmten Stellen, seltener auch am ganzen Körper. Es gibt jedoch keine nächtlichen Beschwerden. Eine ärztliche Abklärung ist zu empfehlen.

Wer unter häufigen, nächtlichen Schweißausbrüchen leidet, sollte ebenfalls einen Arzt aufsuchen, vor allem, wenn weitere Beschwerden wie Fieber, Schmerzen oder Gewichtsverlust dazukommen. Vielfach sind hormonelle Schwankungen verantwortlich. Manche Medikamente können sich auch als Verursacher entpuppen.

Übermäßiges Schwitzen kann man auf schonende Weise mit Salbei-Produkten aus der Apotheke reduzieren. Homöopathie kann ebenfalls helfen. Sambucus nigra (Schwarzer Holunder) wird eingesetzt, wenn man nachts und nach dem Aufwachen stark schwitzt. Wenn das Schwitzen hormonelle Ursachen hat, etwa in den Wechseljahren oder während der Menstruation, ist Aristolochia (Osterluzei) das Mittel der Wahl.

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Tschüss Muskelkater!

Mit diesen Tipps werden Sie den Muskelkater schnell wieder los.

Ein Muskelkater klingt normalerweise nach wenigen Tagen von selbst ab. Die Schmerzen kann man zum Glück lindern. Bis sich die überstrapazierten Muskelfasern erholt haben, ist allerdings Schonung angesagt.

Stattdessen ist alles erlaubt, was dem Körper bei der Wiederherstellung hilft. Also: besser nur spazieren gehen, statt weiter zu trainieren. Die Symptome lindern Wärmebehandlungen wie zum Beispiel warme Bäder, Wärmepflaster und Infrarotbestrahlung. Eine Behandlung mit Schmerzmitteln ist bei einem klassischen Muskelkater nicht notwendig.

Dehnen stellt übrigens weder einen Schutz vor Muskelkater dar, noch hilft es bei der Regeneration, weil dadurch weiter an den bereits in Mitleidenschaft gezogenen Strukturen gezerrt wird. Auch eine klassische Massage ist in einem solchen Zustand eher kontraproduktiv: Sie dehnt das Gewebe ebenfalls, wodurch die Fasern abermals strapaziert werden.

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Heilpflanze Hamamelis

Beruhigt und hilft bei Hautentzündungen, Hämorrhoiden und Krampfadern

Hamamelis ist auch unter dem Namen „Zaubernuss“ bekannt. Dieser geht auf den englischen Namen „witch hazel“ („Hexenhasel“) zurück. Englische Siedler gaben der Pflanze diesen Namen, da sie einerseits der Haselnuss ähnelt, andererseits als Wünschelrute zur Wassersuche benutzt wurde.

Für die Anwendung von Hamamelis eignen sich die getrockneten Blätter sowie die getrocknete Rinde. Beide Pflanzenteile werden in ähnlicher Weise verwendet. Vor allem die enthaltenen Gerbstoffe reagieren oberflächlich mit den Hautproteinen, machen die Haut dadurch unempfindlicher für Reizungen und beruhigen vorhandene Irritationen. Dementsprechend wird Hamamelis äußerlich als Abkochung, Tinktur oder Destillat bei kleinflächigen Entzündungen der Haut, Hämorrhoiden, Krampfadern oder einfach als Rasierwasser angewendet.

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Das muss in die Rucksack-Apotheke

Egal ob Tages-Ausflug oder Wander-Wochenende, eine gute Ausstattung ist wichtig.

Im Rucksack sollte immer ein wenig Platz für eine Notfall-Apotheke reserviert sein. Ein kleines Erste-Hilfe-Set bildet die Grundausstattung, um kleine Wunden und Verletzungen zu versorgen. Hinzu kommt Desinfektionsmittel, eine Wund- und Heilsalbe sowie ein Dreieckstuch, das auch als Sonnenschutz dienen kann. Je nach Witterung sollte auch ein Sonnen- und Insektenschutz eingepackt werden.

Damit das Outdoor-Vergnügen nicht durch eine schmerzhafte Blase am Fuß gestört wird, packt man am besten noch Blasenpflaster ein und pflegt die Füße mit einer Creme mit Harnstoff oder Hirschtalg. Damit erst gar keine Blase entsteht, sollten die Socken und Schuhe genau passen.

Vergessen Sie nicht, ausreichend Flüssigkeit mitzunehmen. Wasser oder verdünnter Apfelsaft sind unterwegs gute Durstlöscher. Für einen kurzen Energieschub sind untertags Magnesium-Direktsticks empfehlenswert. Man kann sie ohne Wasser einnehmen.

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Heilpflanzen: Beinwell

Fördert die Wundheilung und lindert Rückenschmerzen

Die Anwendung von Beinwell ist vor allem bei typischen Sportverletzungen wie Prellungen, Zerrungen und Verstauchungen gut belegt und wissenschaftlich untermauert. Sowohl Schmerzen als auch Schwellungen und Blutergüsse werden durch Beinwell gebessert.

In den letzten Jahren wurden darüber hinaus vermehrt Studien durchgeführt, die eine schmerzstillende Wirkung von Beinwell beispielsweise bei Rückenschmerzen belegen.

Man trägt Beinwell nur äußerlich in Form von Salben oder Umschlägen auf. Die Anwendung soll nur auf intakter Haut stattfinden. Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte auf Beinwell verzichtet werden.

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Fructose: Unverträglichkeit oder Intoleranz?

Nicht jeder verträgt Fruchtzucker.

Fructose steht für Fruchtzucker – eine Art von Zucker, die auf natürliche Weise in Obst und Süßungsmitteln wie Marmelade, Ahornsirup und Honig vorkommt. Aber auch in vielen industriell hergestellten Lebensmitteln verbirgt sich Fruchtzucker.

Bei einer Fructose-Unverträglichkeit handelt es sich um eine Stoffwechselstörung. Der Körper kann nur eine begrenzte Menge Fructose im Darm aufnehmen. Isst man davon zu viel auf einmal, stellen sich Beschwerden wie Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall oder Verstopfung ein. Die „erträgliche“ Menge ist bei jedem Menschen anders.

Es gibt auch eine erbliche Fructoseintoleranz. Diese ist angeboren und besteht lebenslang. Sie kann durch einen einfachen Bluttest nachgewiesen werden. Betroffene müssen Fruchtzucker ein Leben lang streng meiden. Denn ihr Körper kann keinen Fruchtzucker abbauen. Diese Form kommt aber nur selten vor.

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Gelenksschmerzen mit Heilpflanzen lindern

Aus dem Hauptinhaltsstoff der Weidenrinde, dem Salicin, wurde einst die Acetylsalicylsäure entwickelt – bekannt als Aspirin. Die schmerzstillende und entzündungshemmende Wirkung der Rinde hilft bei rheumatischen Beschwerden, Arthrose und Rückenschmerzen. In Apotheken ist Weidenrinde in getrockneter Form und als standardisiertes Fertigarzneimittel erhältlich.

Die getrocknete Wurzel der Teufelskralle wirkt schmerzlindernd und entzündungshemmend. Teufelskrallenextrakt wirkt gut bei Knie- und Hüftarthrose, bei Rückenschmerzen, bei leichten Nacken- und Muskelschmerzen, Morgensteifigkeit und rheumatischen Beschwerden. Die Beweglichkeit wird besser und der Schmerz weniger.

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Häufige Beschwerden in der Schwangerschaft

Übelkeit, Schlafprobleme und Wassereinlagerungen kommen sehr häufig vor.

Während ein Kind im Bauch heranwächst, stellt sich der Körper der werdenden Mutter in rasantem Tempo auf das Wachstum des Kindes um. Damit gehen häufig auch einige Beschwerden einher.

In der frühen Schwangerschaft ist Übelkeit ein häufiges Problem. Meist wird es nach der 14. Schwangerschaftswoche besser. Falls Sie sich dabei auch übergeben müssen, sollten Sie auf ausreichende Flüssigkeitsversorgung achten und in vielen kleinen Portionen essen. In der Selbstmedikation können Präparate mit Ingwer und Vitamin B6 eingesetzt werden.

Wird der Bauch größer, wird es für viele schwierig, eine angenehme Schlafposition zu finden. Mit einem Seitenschläferkissen können sich Schwangere das Liegen in Seitenlage bequemer machen. Übrigens wird empfohlen, auf der linken Seite zu schlafen. Denn Blut und Nährstoffe fließen so optimal in die Plazenta.

Es ist normal, dass der Körper in der Schwangerschaft Wasser einlagert. Das hängt mit dem erhöhten Blutbedarf in der Schwangerschaft zusammen. Trinken Sie viel Wasser, denn paradoxerweise führt das dazu, dass weniger Wasser im Körper aufgestaut wird. Und legen Sie häufig die Füße hoch.

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